FAQ

Häufig gestellte Fragen.

Alles Wichtige zu Ablauf, Produkterkennung, eBay, Vinted, Kleinanzeigen, Research Agent, Lager, Marktchancen, Finanzen und Kontrolle.

Was ist Zappora?

Zappora ist eine umfassende Software für den gesamten Resellingbetrieb. Sie verbindet Produkterfassung, intelligente Recherche, Angebotserstellung, Lagerverwaltung, Verkaufsanalyse, Marktchancen aus den eigenen Daten sowie die Organisation von Einnahmen, Ausgaben und Belegen in einer Plattform.

So musst du nicht mehr zwischen unterschiedlichen Marktplätzen, Tabellen, Lagerlisten und Buchhaltungsordnern wechseln.

Für wen ist Zappora geeignet?

Zappora richtet sich an alle, die regelmäßig gebrauchte Einzelstücke verkaufen. Vom privaten Verkäufer bis zum professionellen Resellingunternehmen.

Dazu gehören unter anderem Vintagehändler, Secondhandhändler, Antiquitätenhändler, Sammler, Haushaltsauflöser, soziale Einrichtungen und Verkaufsteams mit mehreren Accounts oder Lagerorten.

Wie funktioniert der Ablauf vom Foto bis zum fertigen Angebot?

Du fotografierst einen Artikel mit der integrierten Kamera und kannst anschließend direkt mit dem nächsten weitermachen. Währenddessen erkennt Zappora das vorherige Produkt und erstellt im Hintergrund einen Angebotsentwurf.

Alternativ lädst du über die Batchfunktion einen vollständigen Fotoordner hoch. Die Software gruppiert zusammengehörige Bilder, erkennt die Produkte, erstellt Titel und Beschreibungen und ergänzt relevante Artikeldaten.

Passende Vergleiche auf eBay werden direkt verlinkt. Findet Zappora keinen identischen Artikel, sucht die Software nach möglichst ähnlichen Angeboten.

Welche Produkte und Verkaufsplattformen werden unterstützt?

Zappora ist nicht auf Kleidung beschränkt. Die Software ist für nahezu alle Arten gebrauchter Einzelstücke ausgelegt. Dazu gehören Mode, Antiquitäten, Kunst, Technik, Kameras, Sammlerstücke, Möbel, Haushaltswaren, Bücher und Videospiele.

Der Schwerpunkt liegt aktuell auf eBay sowie angepassten Arbeitsabläufen für Vinted und Kleinanzeigen. Dabei werden die unterschiedlichen Anforderungen der Plattformen berücksichtigt. Aus einem gemeinsamen Produktdatensatz entstehen jeweils passende Titel, Beschreibungen, Kategorien und Produktmerkmale.

Was passiert bei seltenen oder unbekannten Artikeln?

Wenn ein Produkt nicht eindeutig erkannt wird, kann der Research Agent eine vertiefte Recherche starten.

Er untersucht beispielsweise Marken, Etiketten, Signaturen, Seriennummern, Materialien, Herstellungsmerkmale, Archive sowie vergleichbare Auktionsresultate und Verkaufsergebnisse. Die gefundenen Hinweise und Quellen werden strukturiert beim Artikel angezeigt.

Unsichere Ergebnisse werden entsprechend gekennzeichnet. So entscheidest du selbst, welche Angaben übernommen werden.

Wie zuverlässig sind Produkterkennung und Preisermittlung?

Die Zuverlässigkeit hängt vom Artikel, der Bildqualität und den verfügbaren Vergleichsdaten ab. Bei bekannten Produkten mit eindeutigen Merkmalen kann Zappora häufig sehr genaue Ergebnisse liefern. Bei seltenen oder unklaren Gegenständen unterstützt der Research Agent mit einer tieferen Suche.

Preisempfehlungen basieren auf identischen oder ähnlichen Vergleichsartikeln und dienen als nachvollziehbare Orientierung. Du siehst die zugrunde liegenden Vergleiche und behältst die endgültige Entscheidung über Produktangaben und Verkaufspreis.

Kann ich mehrere Accounts und Lagerorte verwalten?

Ja. Mehrere Verkaufsaccounts können in einem gemeinsamen Dashboard verwaltet und trotzdem getrennt ausgewertet werden.

Für jeden Artikel lassen sich eine individuelle Artikelnummer und ein genauer Lagerort hinterlegen. Beispielsweise Standort, Raum, Regal, Box, Fach oder Kleiderstange. Nach einem Verkauf siehst du sofort, wo sich der Artikel befindet.

Wie lernt Zappora aus meinen Angeboten und Verkäufen?

Zappora lernt aus deinen Korrekturen, deinen bisherigen Angeboten und deinen tatsächlichen Verkaufsergebnissen.

Die Software erkennt, wie du Titel strukturierst, welche Formulierungen du verwendest und welche Informationen dir wichtig sind. Neue Angebote passen sich dadurch zunehmend an deinen persönlichen Stil an.

Gleichzeitig analysiert Zappora, welche Artikel sich bei dir schnell verkaufen, welche besonders profitabel sind und welche lange im Lager bleiben. So entsteht ein System, das nicht nur Texte erstellt, sondern deinen Betrieb mit jeder Nutzung besser versteht.

Woher weiß Zappora, was ich nachkaufen soll?

Ausschließlich aus deinen eigenen Zahlen: verkaufte Artikel je Marke und Warengruppe, die dabei erzielten Preise, wie lange sie bis zum Verkauf standen, und was davon aktuell noch im Lager liegt. Es gibt bewusst keinen externen Trend-Scan und keine zugekaufte Marktmeinung.

Jede Empfehlung nennt ihre Grundlage: wie viele Verkäufe dahinterstehen, wie viele Vergleichsbeobachtungen es gibt und wie sicher die Einschätzung damit ist. Steht zu wenig Datenmaterial zur Verfügung, sagt die Software das, statt eine Zahl zu erfinden.

Wichtig zur Einordnung: Was dort als Nachfrage erscheint, ist ein Nachfrage-Proxy aus der Entwicklung verkaufter Vergleichsartikel, keine echte Suchanfragen-Statistik von eBay. Die App benennt das auf jeder Karte ausdrücklich so.

Kann ich auch Ware verkaufen, die mir nicht gehört?

Ja. Für den Beteiligungsverkauf legst du je Einlieferer einen Vertrag an und wählst das Vergütungsmodell: fester Prozentsatz vom Verkaufspreis, Prozentsatz vom Nettoerlös, Staffel nach Preisklasse, Prozentsatz mit Mindestbetrag oder ein abweichender Satz für ein einzelnes Stück.

Kommissionsware trägt bewusst keinen Einkaufspreis. Sobald ein Stück verkauft ist, teilt Zappora den Erlös nach der vereinbarten Regel auf, berücksichtigt den Sicherheitszeitraum vor der Auszahlung und erzeugt die Abrechnung für den Einlieferer.

Einlieferer können einen eigenen, nur lesenden Zugang bekommen und dort sehen, was verkauft wurde und was noch offen ist, ohne Einblick in den Rest deines Betriebs.

Können Mitarbeitende mitarbeiten, ohne alles zu sehen?

Ja. Jede Person bekommt einen eigenen Login, unabhängig vom Hauptkonto. Für jeden Zugang legst du einzeln fest, welche Bereiche sichtbar sind, etwa nur Kamera und Inventar, oder nur Buchhaltung und Ankäufe.

Zusätzlich lässt sich „Zahlen verbergen" setzen: Einkaufspreise, Margen und Gewinne bleiben dann unsichtbar, während Fotografieren, Einlagern und Beschreiben normal weitergehen. Die Sperre wirkt serverseitig, die Werte verlassen den Server erst gar nicht.

Wie unterstützt Zappora bei Eigenbelegen, Finanzen und Steuern?

Einnahmen, Einkaufskosten, Plattformgebühren, Versandkosten und weitere Ausgaben werden in einem gemeinsamen Finanzdashboard zusammengeführt und mithilfe von Graphen ausgewertet.

Für Einkäufe ohne reguläre Rechnung, beispielsweise auf Flohmärkten oder von Privatpersonen, können strukturierte Eigenbelege erstellt und direkt mit den gekauften Artikeln verbunden werden.

Über die Anbindung an dein Postfach kann Zappora außerdem Rechnungen und Belege erkennen, relevante Daten auslesen und zur Zuordnung vorbereiten. Die Software unterstützt damit die laufende Dokumentation und den Export für Buchhaltung oder Steuerberatung, ersetzt jedoch keine individuelle Steuerberatung.

Werden Angebote automatisch veröffentlicht?

Nein. Zappora erstellt zunächst einen kontrollierbaren Angebotsentwurf.

Du kannst erkannte Produktdaten, Vergleichsangebote, Titel, Beschreibung, Preis und Lagerort prüfen und anpassen. Eine Veröffentlichung oder Übertragung erfolgt nur im Rahmen der von dir festgelegten Freigaben.

So profitierst du von der Automatisierung, ohne die Kontrolle über deine Angebote abzugeben.